Wenn ich an Willy Schneider denke, dann muss ich sagen; er war ein grosser Freund unseres Hauses.

Bereits im Jahre 1935 hat mein Mann, der Pianist und Komponist Leo Kowalski, eng’ mit Willy Schneider zusammen gearbeitet.

Gemeinsam produzierten sie damals auf “Grammophon” (Die Stimme seines Herrn)     im Reichssender Köln den Titel “Gerda Marie - nichts ist so süss - so goldig wie sie”.

Von diesem Zeitpunkt an, entwickelte sich zwischen den beiden Vollblutmusikanten,  eine ehrliche und sehr fruchtbringende Zusammenarbeit.

Beide wohnten ja zu dieser Zeit in Köln und pflegten engen Kontakt - auch als Willy    später erst nach Köln-Weidenpesch und dann nach Köln-Junkersdorf zog.

Als einige Jahre später unsere Tochter Gaby geboren wurde, war es für Willy Schneider selbstverständlich, dass er ihr Patenonkel wurde.

Gaby Kowalski entwickelte sich prächtig, stieg in die Fussstapfen ihres Vaters und  wurde beim WDR-Köln Moderatorin und Sprecherin im Medienbereich.

Dies hatte dann auch zur Folge, dass Gaby Kowalski bei zahlreichen öffentlichen    Auftritten von Willy Schneider die Moderation übernahm.

Für Gaby waren es stets besondere Anlässe, wenn sie mit ihrem Patenonkel Willy Schneider zusammen arbeiten durfte.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Leo Kowalski und Willy Schneider brachte    zahlreiche, auch heute noch bekannte, Lieder zustande.

Ich erinnere mich an Lieder wie; “Schlaf’ ein mein kleines Bübchen”, zu dem Leo  Kowalski die Musik und Willy Schneider den Text schrieben.

Oder; “Das erste Gläschen ist nicht gefährlich”

Willy Schneider`s Interpretationen von Leo Kowalski`s Kompositionen haben viele  Jahrzehnte überdauert und werden noch heute, auch über Deutschlands Grenzen   hinaus, gerne gehört.

Irmgard Kowalski

Gaby mit Willy am
11.11.1986 im WDR