Es folgten  viele erfolgreiche Jahre  in  denen Willy Schneider hart arbeiten musste.

Zahlreiche Fernsehsendungen und  Mitwirkungen  in  TV-Show`s, etwa als Kellermeister  in  “Die fröhliche Weinrunde”, “das fröhliche Weinfest”, “Dalli Dalli” “Peter Alexander Show”, “Melodien für Millionen”,oder “Im blauen Bock" und in “Musik ist Trumpf”, sowie immer wieder Plattenaufnahmen, erforderten eine eiserne Disziplin.

Aber auch  Krankheiten machten vor dem beliebten  Sänger  nicht halt. Da Willy Schneider bis ins hohe Alter immer noch an Lampenfieber litt, machte auch der Magen schon mal Probleme. Ein neues Hüftgelenk und ein neues Kniegelenk zwangen den Sänger für einige Wochen zur Ruhe.

Sein letztes Lied, “Geschenkte Jahre”,  schrieb Günter Noris für ihn. Er war es auch, der dieses Lied mit ihm im Arbeitszimmer des Sängers einstudierte.

In seinen letzten Tagen schrieb Willy Schneider das auf ein Stück Papier, was sein ganzes Leben ausmachte und ihn in die Herzen aller Menschen gelangen liess.

“Gott gab uns das Lied, Gott gab uns unsere Stimmen und wünschte, dass wir damit Freude bereiten ! Also lasst uns seinem Wunsche mit Freuden folgen !   Euer Willy Schneider”.

Und genau dies tat Willy Schneider. Er folgte dem Ruf mit Freuden.

Proben zur "Weinkarte 1965"
Privatfilm ohne Ton von 1965

Willy Schneider starb am 12. Januar 1989 nach kurzer Krankheit.

Als seiner Frau Hanny nach einigen Jahren das gemeinsame Haus in Köln-Junkersdorf zu gross wurde und sie es verkaufte, wurde dies von einem Spekulant abgerissen und an die Stelle ein neuer Wohnkomplex errichtet. An die noch bestehende alte Mauer des Grundstückes wurde eine Gedenktafel angebracht.

Auch an dem Wohnhaus in Köln-Weidenpesch befindet sich eine Tafel die darauf hinweist, dass Willy Schneider dort wohnte.

Ebenfalls in Köln-Junkersdorf wurde eine Strasse nach ihm benannt und auf dem Friedhof steht eine stolze und grosse “Willy-Schneider-Eiche”.

Viele prominente Bürger unseres Landes,  forderten für Willy Schneider ein Denkmal in seinem Köln.

Aber bereits bei der Suche nach einem möglichen Standort für eine solche Gedenkstätte, traten grosse Schwierigkeiten auf.

Der beste Platz wäre, aus unserer Sicht, der Vorplatz des WDR, bei welchem er so lange tätig war.

Mitten in das Schutzgestänge des dort plazierten Baumes würde eine Büste bestens passen. Doch die Gestaltung des Vorplatzes war bereits geplant und nicht mehr zu ändern.

Da dies jetzt also nicht möglich ist, wollen wir ihm wenigstens dieses virtuelle Denkmal setzen und bitten daher alle Besucher, sich an dieser Seite zu beteiligen und dazu beizutragen, dass diese Seite gefüllt wird mit Geschichten und Erinnerungen an einen Menschen, den wir geliebt haben und den wir nicht  einfach vergessen wollen.